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Die Blutegeltherapie beim Hund

 

Der "Medizinische Blutegel" (Hirudo medicinalis) wird schon seit Jahrhunderten in der Humanmedizin zur Behandlung verschiedener Krankheiten verwendet. Es handelt sich dabei um ein so genanntes "ausleitendes Heilverfahren". Auch bei Hunden (und Pferden!) zeigt die Blutegeltherapie große Erfolge!



Der Blutegel

ist ein ca. 5 cm langes, wurmartiges Tier, das im Erwachsenenalter bis zu 15 cm lang werden kann,  Er hat eine bräunliche bis olivgrüne Farbe und wird über 30 Jahre alt. Normalerweise lebt der Blutegel im reinen Wasser. Wird er an die menschliche Haut (oder die des Hundes/Pferdes) angelegt, beißt er sich dort fest, um sich vom Blut zu ernähren. Der Biss ist kaum schmerzhaft. Blutegel reinigen die von ihnen gesetzte Wunde, ihre Speicheldrüsen sind frei von Krankheitskeimen. Über den Speichel sondern sie über 20 verschiedene Substanzen in die Wunde ab, darunter die Blutgerinnungshemmer Hirudin und Calin. Aus diesen Stoffen ergibt sich eine der wichtigsten medizinischen Heilwirkungen des Blutegels, in Verbindung mit der entzündungshemmenden Wirkung von Eglinose (lindert Entzündungen und Schmerzen).



Die Blutegeltherapie wirkt somit

  • blutgerinnungshemmend
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • immunisierend
  • lymphstrombeschleunigend und
  • antithrombotisch

 

 

Einsatzgebiete der Blutegeltherapie beim Hund


Diese  Therapieform beim Hund kann zum Beispiel erfolgreich wirken bei:

  • Arthritis, Arthrose
  • Hüft- und Ellbogengelenksdysplasie
  • Spondylose (insbesondere bei akuten Schmerzschüben)
  • Cauda-Equina-Kompressionssyndrom
  • Bandscheibenvorfällen
  • akuten Sehnenscheidentzündungen
  • schlecht heilenden Wunden

Da diese Behandlungsart die inneren Organe (Herz, Leber, Nieren) nicht belastet, kann die Therapie auch bei älteren Hunden angewandt werden.



Nicht angewandt werden darf sie bei

  • Hunden unter 8 kg Körpergewicht
  • Diabetes
  • Blutarmut
  • Immunschwäche
  • Gerinnungsstörungen
  • Hunde, die blutverdünnende Medikamente erhalten
  • schwere Niereninsuffizienz
  • Tumoren

 

 

Blutegel in der Haut festgebissener Blutegel

 

 

 

Wirkung der Therapie
Die Wirkung der Blutegeltherapie ist bei jedem Hund unterschiedlich. In vielen Fällen tritt sie unmittelbar nach der Behandlung ein, in anderen Fällen erst nach 24 - 28 Stunden. Bei akuten Prozessen reicht oft eine einzige Behandlung, bei chronischen Erkrankungen sollte die Behandlung nach 2-3 Wochen wiederholt werden!



Ablauf einer Blutegelbehandlung

Der Blutegel wird vom Therapeuten auf die entsprechende "Problemzone" des Hundes gelegt, der Egel beißt sich in der Haut fest. Unmittelbar nach dem Biss gibt er seinen Speichel ab. Der Blutegel saugt in der Regel 30 - 60 Min. - der Saugakt kann jedoch auch schon mal bis zu 2 Std. betragen. Hat sich der Blutegel ausgiebig ernährt, fällt er von alleine ab. Danach kommt es zu unterschiedlich starken Nachblutungen aus der Wunde. Durch diese Nachblutungen wird die Wunde gereinigt und von Keimen befreit, sie können bis zu 12 Std. dauern. Um ein Ablecken zu verhindern wird die Wunde im Anschluss steril abgedeckt. Nach der Behandlung sollte sich der Hund ausruhen können und nicht unbeaufsichtigt bleiben.

 

 

 

 

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 Die neue "Story" von den Hunden:   

 

 

  Wink   "Kurzhaarige Collies und der Regen"   unter  "Stories von den Tieren"

 

 

 

 

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 Die Herbstgrasmilben sind wieder unterwegs!!  Hier wieder ein paar Info`s über die lästigen Tierchen: 

 Herbstgrasmilben

 

 

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 Urlaubsfotos von den Hunden (aus den Bergen):

 

 

 

 

 

 

 ... Da waren überall Berge ....

 

... und schöne Blümchen ...

 

 

... Wir machten nette Wanderungen ...

 

...und sorgten für Spiel und Spass!!

 

 

 

So dass auch mal ein Päuschen von Nöten war!!

 

 

 

 

Das war übrigens unsere "Nachbarin"!!

Sie schaute täglich frech und argwöhnisch über`n Zaun!!

Zuletzt verpasste sie Nimo (am letzten Urlaubstag!)

einen Kratzer auf der langen Nase (als diese zuuuu

neugierig  und "lang" war).

 

 

 

 

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© Petra Schneider, email: info@healthydog.de zuletzt aktualisiert: 04.09.2010